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Kaninchenstation Freiburg

Ein Wort zur KaninchenhaltungEs ist leider trauriger Alltag der überwiegenden Mehrheit unserer Kaninchen alleine in viel zu kleinen Ställen und Käfigen dahin zu vegetieren; wie Pilze schießen diese rotbraunen Ställe mit den grünen Dächern aus dem Boden, nett anzuschauen stehen sie in vielen Vorgärten und an Hauswänden und in jedem von ihnen wird ein Leben vertan. Immer wenn ich so einen Stall irgendwo sehe, überkommen mich Trauer und Zorn über die Gedankenlosigkeit der Besitzer: in Zeiten des Internet gehört wirklich nicht viel dazu, sich über artgerechte Kaninchenhaltung kundig zu machen! Nicht sichtbar bleibt das Leid der Tiere, die in winzigen Käfigen in Kinderzimmern oder sonst wo ihr Dasein fristen. Eine unrühmliche Rolle bei der Entstehung dieses Elends spielen die Zoofachgeschäfte und Baumärkte, die, man kann schon sagen durchgängig, falsch beraten und informieren, sei es aus Unwissenheit oder aus ökonomischen Gründen – ich weiß, nicht was schlimmer ist. Es werden Kaninchenbabys im zarten Alter von 4-6 Wochen zum Kauf feilgeboten, weil sie da noch optimal dem Kindchenschema entsprechen und man wenigstens 2 Wochen Spanne hat, sie zu verkaufen, bevor sie nicht mehr so niedlich aussehen. Es werden die Geschlechter falsch bestimmt mit fatalen Folgen für viel zu jung gedeckte Weibchen; es wird auch empfohlen 2 Weibchen zu nehmen, ohne zu erwähnen, dass diese sich spätestens mit Geschlechtsreife in dem dazu gekauften viel zu kleinen Käfig mit größter Wahrscheinlichkeit bis aufs Blut bekämpfen werden; es werden die überzähligen unkastrierten Böckchen in Einzelhaltung oder immer noch mit einem Meerschweinchen zusammen verkauft (damit die Käufer sich die Kastrationskosten sparen); da werden alle nur erdenklichen überflüssigen bis schädlichen Produkte angeboten, angefangen bei Joghurtdrops und Knusperstangen, über Nagersteine und Vitamintropfen, bunte Körnermischung usw. bis zu den unseligen Trinkflaschen, aus denen die Tiere das Wasser nur mühsam tröpfchenweise bekommen, viel zu kleine Käfige mit entsprechend winzigen Plastik- und Holzhäuschen und vieles mehr: alles Dinge, die Kaninchen nicht brauchen, um gesund und glücklich zu sein, mit denen aber Millionen Umsätze und Gewinne erzielt werden.Außer den Zoogeschäften und Baumärkten gibt es leider noch die planlose Vermehrung privater Kaninchenhalter: „Wir wollen, dass sie 1x im Jahr Junge bekommt, die Kinder wünschen sich das und bisher sind wir noch alle los geworden“ oder: „Wir wollen 1x Junge bekommen, es ist so niedlich, die Kinder sollen das mal erleben können“, das bekomme ich oft zu hören und die das sagen, erweisen sich in 99 % der Fälle als beratungsresistent. Aber, die ach so niedlichen Hasenbabys werden größer, sie lassen sich vielleicht nicht gerne streicheln und durch die Gegend tragen, sie fangen an zu scharren und die Streu fliegt in der Wohnung rum, außerdem macht es nachts Krach; sie sehen ziemlich bald gar nicht mehr so süß aus, werden womöglich sogar aggressiv und machen doch mehr Arbeit als gedacht – was nun? Da landen sie dann schnell mal auf dem Balkon, in der Garage, im Keller abgestellt, in der Zeitung inseriert "zu verschenken mit Zu-behör", die Tierheime und Notstationen sind voll mit ihnen...Alle diese Kaninchenkinder werden in der Regel viel zu jung von der Mutter weggenommen, was zur Folge hat, dass sie bei schlechter Gesundheit sind und zu wenig Abwehrkräfte bilden konnten; viele von ihnen sterben schon nach wenigen Wochen zur bösen Überraschung der neuen Besitzer. Aber auch die, die überleben sind nicht zu beneiden: aus der lebendigen warmen Gemeinschaft mit Mutter und Geschwistern herausgerissen, finden sie sich plötzlich allein in einem engen dunklen Stall wieder, einzige Perspektive ist der Ausblick vorne durch das Drahtgitter, an dem die obligatorische Trinkflasche hängt und ein Napf mit Trockenfutter steht auch noch da. Die „Glücklichen“ unter ihnen werden, wenn es Zeit, Lust und Wetter zulassen, auf den Rasen in eines dieser phantasielosen Gittergehege mit Netz drüber gesetzt und können da eine Weile ihre öden Runden drehen – das nennt sich dann Freilauf! DIESE FORM DER KANINCHENHALTUNG IST NICHT AKZEPTABEL I!!Wer jemals erlebt hat, wie gerade junge Kaninchen gemeinsam durch die Gegend flitzen, Sprünge und Wendungen in der Luft vollführen um danach müde auf einem Haufen zusammengekuschelt zu schlafen, wird das auch so sehen!

Ein Wort zur KaninchenhaltungEs ist leider trauriger Alltag der überwiegenden Mehrheit unserer Kaninchen alleine in viel zu kleinen Ställen und Käfigen dahin zu vegetieren; wie Pilze schießen diese rotbraunen Ställe mit den grünen Dächern aus dem Boden, nett anzuschauen stehen sie in vielen Vorgärten und an Hauswänden und in jedem von ihnen wird ein Leben vertan. Immer wenn ich so einen Stall irgendwo sehe, überkommen mich Trauer und Zorn über die Gedankenlosigkeit der Besitzer: in Zeiten des Internet gehört wirklich nicht viel dazu, sich über artgerechte Kaninchenhaltung kundig zu machen! Nicht sichtbar bleibt das Leid der Tiere, die in winzigen Käfigen in Kinderzimmern oder sonst wo ihr Dasein fristen. Eine unrühmliche Rolle bei der Entstehung dieses Elends spielen die Zoofachgeschäfte und Baumärkte, die, man kann schon sagen durchgängig, falsch beraten und informieren, sei es aus Unwissenheit oder aus ökonomischen Gründen – ich weiß, nicht was schlimmer ist. Es werden Kaninchenbabys im zarten Alter von 4-6 Wochen zum Kauf feilgeboten, weil sie da noch optimal dem Kindchenschema entsprechen und man wenigstens 2 Wochen Spanne hat, sie zu verkaufen, bevor sie nicht mehr so niedlich aussehen. Es werden die Geschlechter falsch bestimmt mit fatalen Folgen für viel zu jung gedeckte Weibchen; es wird auch empfohlen 2 Weibchen zu nehmen, ohne zu erwähnen, dass diese sich spätestens mit Geschlechtsreife in dem dazu gekauften viel zu kleinen Käfig mit größter Wahrscheinlichkeit bis aufs Blut bekämpfen werden; es werden die überzähligen unkastrierten Böckchen in Einzelhaltung oder immer noch mit einem Meerschweinchen zusammen verkauft (damit die Käufer sich die Kastrationskosten sparen); da werden alle nur erdenklichen überflüssigen bis schädlichen Produkte angeboten, angefangen bei Joghurtdrops und Knusperstangen, über Nagersteine und Vitamintropfen, bunte Körnermischung usw. bis zu den unseligen Trinkflaschen, aus denen die Tiere das Wasser nur mühsam tröpfchenweise bekommen, viel zu kleine Käfige mit entsprechend winzigen Plastik- und Holzhäuschen und vieles mehr: alles Dinge, die Kaninchen nicht brauchen, um gesund und glücklich zu sein, mit denen aber Millionen Umsätze und Gewinne erzielt werden.Außer den Zoogeschäften und Baumärkten gibt es leider noch die planlose Vermehrung privater Kaninchenhalter: „Wir wollen, dass sie 1x im Jahr Junge bekommt, die Kinder wünschen sich das und bisher sind wir noch alle los geworden“ oder: „Wir wollen 1x Junge bekommen, es ist so niedlich, die Kinder sollen das mal erleben können“, das bekomme ich oft zu hören und die das sagen, erweisen sich in 99 % der Fälle als beratungsresistent. Aber, die ach so niedlichen Hasenbabys werden größer, sie lassen sich vielleicht nicht gerne streicheln und durch die Gegend tragen, sie fangen an zu scharren und die Streu fliegt in der Wohnung rum, außerdem macht es nachts Krach; sie sehen ziemlich bald gar nicht mehr so süß aus, werden womöglich sogar aggressiv und machen doch mehr Arbeit als gedacht – was nun? Da landen sie dann schnell mal auf dem Balkon, in der Garage, im Keller abgestellt, in der Zeitung inseriert "zu verschenken mit Zu-behör", die Tierheime und Notstationen sind voll mit ihnen...Alle diese Kaninchenkinder werden in der Regel viel zu jung von der Mutter weggenommen, was zur Folge hat, dass sie bei schlechter Gesundheit sind und zu wenig Abwehrkräfte bilden konnten; viele von ihnen sterben schon nach wenigen Wochen zur bösen Überraschung der neuen Besitzer. Aber auch die, die überleben sind nicht zu beneiden: aus der lebendigen warmen Gemeinschaft mit Mutter und Geschwistern herausgerissen, finden sie sich plötzlich allein in einem engen dunklen Stall wieder, einzige Perspektive ist der Ausblick vorne durch das Drahtgitter, an dem die obligatorische Trinkflasche hängt und ein Napf mit Trockenfutter steht auch noch da. Die „Glücklichen“ unter ihnen werden, wenn es Zeit, Lust und Wetter zulassen, auf den Rasen in eines dieser phantasielosen Gittergehege mit Netz drüber gesetzt und können da eine Weile ihre öden Runden drehen – das nennt sich dann Freilauf! DIESE FORM DER KANINCHENHALTUNG IST NICHT AKZEPTABEL I!!Wer jemals erlebt hat, wie gerade junge Kaninchen gemeinsam durch die Gegend flitzen, Sprünge und Wendungen in der Luft vollführen um danach müde auf einem Haufen zusammengekuschelt zu schlafen, wird das auch so sehen!

Ein Wort zur KaninchenhaltungEs ist leider trauriger Alltag der überwiegenden Mehrheit unserer Kaninchen alleine in viel zu kleinen Ställen und Käfigen dahin zu vegetieren; wie Pilze schießen diese rotbraunen Ställe mit den grünen Dächern aus dem Boden, nett anzuschauen stehen sie in vielen Vorgärten und an Hauswänden und in jedem von ihnen wird ein Leben vertan. Immer wenn ich so einen Stall irgendwo sehe, überkommen mich Trauer und Zorn über die Gedankenlosigkeit der Besitzer: in Zeiten des Internet gehört wirklich nicht viel dazu, sich über artgerechte Kaninchenhaltung kundig zu machen! Nicht sichtbar bleibt das Leid der Tiere, die in winzigen Käfigen in Kinderzimmern oder sonst wo ihr Dasein fristen. Eine unrühmliche Rolle bei der Entstehung dieses Elends spielen die Zoofachgeschäfte und Baumärkte, die, man kann schon sagen durchgängig, falsch beraten und informieren, sei es aus Unwissenheit oder aus ökonomischen Gründen – ich weiß, nicht was schlimmer ist. Es werden Kaninchenbabys im zarten Alter von 4-6 Wochen zum Kauf feilgeboten, weil sie da noch optimal dem Kindchenschema entsprechen und man wenigstens 2 Wochen Spanne hat, sie zu verkaufen, bevor sie nicht mehr so niedlich aussehen. Es werden die Geschlechter falsch bestimmt mit fatalen Folgen für viel zu jung gedeckte Weibchen; es wird auch empfohlen 2 Weibchen zu nehmen, ohne zu erwähnen, dass diese sich spätestens mit Geschlechtsreife in dem dazu gekauften viel zu kleinen Käfig mit größter Wahrscheinlichkeit bis aufs Blut bekämpfen werden; es werden die überzähligen unkastrierten Böckchen in Einzelhaltung oder immer noch mit einem Meerschweinchen zusammen verkauft (damit die Käufer sich die Kastrationskosten sparen); da werden alle nur erdenklichen überflüssigen bis schädlichen Produkte angeboten, angefangen bei Joghurtdrops und Knusperstangen, über Nagersteine und Vitamintropfen, bunte Körnermischung usw. bis zu den unseligen Trinkflaschen, aus denen die Tiere das Wasser nur mühsam tröpfchenweise bekommen, viel zu kleine Käfige mit entsprechend winzigen Plastik- und Holzhäuschen und vieles mehr: alles Dinge, die Kaninchen nicht brauchen, um gesund und glücklich zu sein, mit denen aber Millionen Umsätze und Gewinne erzielt werden.Außer den Zoogeschäften und Baumärkten gibt es leider noch die planlose Vermehrung privater Kaninchenhalter: „Wir wollen, dass sie 1x im Jahr Junge bekommt, die Kinder wünschen sich das und bisher sind wir noch alle los geworden“ oder: „Wir wollen 1x Junge bekommen, es ist so niedlich, die Kinder sollen das mal erleben können“, das bekomme ich oft zu hören und die das sagen, erweisen sich in 99 % der Fälle als beratungsresistent. Aber, die ach so niedlichen Hasenbabys werden größer, sie lassen sich vielleicht nicht gerne streicheln und durch die Gegend tragen, sie fangen an zu scharren und die Streu fliegt in der Wohnung rum, außerdem macht es nachts Krach; sie sehen ziemlich bald gar nicht mehr so süß aus, werden womöglich sogar aggressiv und machen doch mehr Arbeit als gedacht – was nun? Da landen sie dann schnell mal auf dem Balkon, in der Garage, im Keller abgestellt, in der Zeitung inseriert "zu verschenken mit Zu-behör", die Tierheime und Notstationen sind voll mit ihnen...Alle diese Kaninchenkinder werden in der Regel viel zu jung von der Mutter weggenommen, was zur Folge hat, dass sie bei schlechter Gesundheit sind und zu wenig Abwehrkräfte bilden konnten; viele von ihnen sterben schon nach wenigen Wochen zur bösen Überraschung der neuen Besitzer. Aber auch die, die überleben sind nicht zu beneiden: aus der lebendigen warmen Gemeinschaft mit Mutter und Geschwistern herausgerissen, finden sie sich plötzlich allein in einem engen dunklen Stall wieder, einzige Perspektive ist der Ausblick vorne durch das Drahtgitter, an dem die obligatorische Trinkflasche hängt und ein Napf mit Trockenfutter steht auch noch da. Die „Glücklichen“ unter ihnen werden, wenn es Zeit, Lust und Wetter zulassen, auf den Rasen in eines dieser phantasielosen Gittergehege mit Netz drüber gesetzt und können da eine Weile ihre öden Runden drehen – das nennt sich dann Freilauf! DIESE FORM DER KANINCHENHALTUNG IST NICHT AKZEPTABEL I!!Wer jemals erlebt hat, wie gerade junge Kaninchen gemeinsam durch die Gegend flitzen, Sprünge und Wendungen in der Luft vollführen um danach müde auf einem Haufen zusammengekuschelt zu schlafen, wird das auch so sehen!

Ein Wort zur KaninchenhaltungEs ist leider trauriger Alltag der überwiegenden Mehrheit unserer Kaninchen alleine in viel zu kleinen Ställen und Käfigen dahin zu vegetieren; wie Pilze schießen diese rotbraunen Ställe mit den grünen Dächern aus dem Boden, nett anzuschauen stehen sie in vielen Vorgärten und an Hauswänden und in jedem von ihnen wird ein Leben vertan. Immer wenn ich so einen Stall irgendwo sehe, überkommen mich Trauer und Zorn über die Gedankenlosigkeit der Besitzer: in Zeiten des Internet gehört wirklich nicht viel dazu, sich über artgerechte Kaninchenhaltung kundig zu machen! Nicht sichtbar bleibt das Leid der Tiere, die in winzigen Käfigen in Kinderzimmern oder sonst wo ihr Dasein fristen. Eine unrühmliche Rolle bei der Entstehung dieses Elends spielen die Zoofachgeschäfte und Baumärkte, die, man kann schon sagen durchgängig, falsch beraten und informieren, sei es aus Unwissenheit oder aus ökonomischen Gründen – ich weiß, nicht was schlimmer ist. Es werden Kaninchenbabys im zarten Alter von 4-6 Wochen zum Kauf feilgeboten, weil sie da noch optimal dem Kindchenschema entsprechen und man wenigstens 2 Wochen Spanne hat, sie zu verkaufen, bevor sie nicht mehr so niedlich aussehen. Es werden die Geschlechter falsch bestimmt mit fatalen Folgen für viel zu jung gedeckte Weibchen; es wird auch empfohlen 2 Weibchen zu nehmen, ohne zu erwähnen, dass diese sich spätestens mit Geschlechtsreife in dem dazu gekauften viel zu kleinen Käfig mit größter Wahrscheinlichkeit bis aufs Blut bekämpfen werden; es werden die überzähligen unkastrierten Böckchen in Einzelhaltung oder immer noch mit einem Meerschweinchen zusammen verkauft (damit die Käufer sich die Kastrationskosten sparen); da werden alle nur erdenklichen überflüssigen bis schädlichen Produkte angeboten, angefangen bei Joghurtdrops und Knusperstangen, über Nagersteine und Vitamintropfen, bunte Körnermischung usw. bis zu den unseligen Trinkflaschen, aus denen die Tiere das Wasser nur mühsam tröpfchenweise bekommen, viel zu kleine Käfige mit entsprechend winzigen Plastik- und Holzhäuschen und vieles mehr: alles Dinge, die Kaninchen nicht brauchen, um gesund und glücklich zu sein, mit denen aber Millionen Umsätze und Gewinne erzielt werden.Außer den Zoogeschäften und Baumärkten gibt es leider noch die planlose Vermehrung privater Kaninchenhalter: „Wir wollen, dass sie 1x im Jahr Junge bekommt, die Kinder wünschen sich das und bisher sind wir noch alle los geworden“ oder: „Wir wollen 1x Junge bekommen, es ist so niedlich, die Kinder sollen das mal erleben können“, das bekomme ich oft zu hören und die das sagen, erweisen sich in 99 % der Fälle als beratungsresistent. Aber, die ach so niedlichen Hasenbabys werden größer, sie lassen sich vielleicht nicht gerne streicheln und durch die Gegend tragen, sie fangen an zu scharren und die Streu fliegt in der Wohnung rum, außerdem macht es nachts Krach; sie sehen ziemlich bald gar nicht mehr so süß aus, werden womöglich sogar aggressiv und machen doch mehr Arbeit als gedacht – was nun? Da landen sie dann schnell mal auf dem Balkon, in der Garage, im Keller abgestellt, in der Zeitung inseriert "zu verschenken mit Zu-behör", die Tierheime und Notstationen sind voll mit ihnen...Alle diese Kaninchenkinder werden in der Regel viel zu jung von der Mutter weggenommen, was zur Folge hat, dass sie bei schlechter Gesundheit sind und zu wenig Abwehrkräfte bilden konnten; viele von ihnen sterben schon nach wenigen Wochen zur bösen Überraschung der neuen Besitzer. Aber auch die, die überleben sind nicht zu beneiden: aus der lebendigen warmen Gemeinschaft mit Mutter und Geschwistern herausgerissen, finden sie sich plötzlich allein in einem engen dunklen Stall wieder, einzige Perspektive ist der Ausblick vorne durch das Drahtgitter, an dem die obligatorische Trinkflasche hängt und ein Napf mit Trockenfutter steht auch noch da. Die „Glücklichen“ unter ihnen werden, wenn es Zeit, Lust und Wetter zulassen, auf den Rasen in eines dieser phantasielosen Gittergehege mit Netz drüber gesetzt und können da eine Weile ihre öden Runden drehen – das nennt sich dann Freilauf! DIESE FORM DER KANINCHENHALTUNG IST NICHT AKZEPTABEL I!!Wer jemals erlebt hat, wie gerade junge Kaninchen gemeinsam durch die Gegend flitzen, Sprünge und Wendungen in der Luft vollführen um danach müde auf einem Haufen zusammengekuschelt zu schlafen, wird das auch so sehen!

Ein Wort zur KaninchenhaltungEs ist leider trauriger Alltag der überwiegenden Mehrheit unserer Kaninchen alleine in viel zu kleinen Ställen und Käfigen dahin zu vegetieren; wie Pilze schießen diese rotbraunen Ställe mit den grünen Dächern aus dem Boden, nett anzuschauen stehen sie in vielen Vorgärten und an Hauswänden und in jedem von ihnen wird ein Leben vertan. Immer wenn ich so einen Stall irgendwo sehe, überkommen mich Trauer und Zorn über die Gedankenlosigkeit der Besitzer: in Zeiten des Internet gehört wirklich nicht viel dazu, sich über artgerechte Kaninchenhaltung kundig zu machen! Nicht sichtbar bleibt das Leid der Tiere, die in winzigen Käfigen in Kinderzimmern oder sonst wo ihr Dasein fristen. Eine unrühmliche Rolle bei der Entstehung dieses Elends spielen die Zoofachgeschäfte und Baumärkte, die, man kann schon sagen durchgängig, falsch beraten und informieren, sei es aus Unwissenheit oder aus ökonomischen Gründen – ich weiß nicht, was schlimmer ist. Es werden Kaninchenbabys im zarten Alter von 4-6 Wochen zum Kauf feilgeboten, weil sie da noch optimal dem Kindchenschema entsprechen und man wenigstens 2 Wochen Spanne hat, sie zu verkaufen, bevor sie nicht mehr so niedlich aussehen. Es werden die Geschlechter falsch bestimmt mit fatalen Folgen für viel zu jung gedeckte Weibchen; es wird auch empfohlen 2 Weibchen zu nehmen, ohne zu erwähnen, dass diese sich spätestens mit Geschlechtsreife in dem dazu gekauften viel zu kleinen Käfig mit größter Wahrscheinlichkeit bis aufs Blut bekämpfen werden; es werden die überzähligen unkastrierten Böckchen in Einzelhaltung oder immer noch mit einem Meerschweinchen zusammen verkauft (damit die Käufer sich die Kastrationskosten sparen); da werden alle nur erdenklichen überflüssigen bis schädlichen Produkte angeboten, angefangen bei Joghurtdrops und Knusperstangen, über Nagersteine und Vitamintropfen, bunte Körnermischung usw. bis zu den unseligen Trinkflaschen, aus denen die Tiere das Wasser nur mühsam tröpfchenweise bekommen, viel zu kleine Käfige mit entsprechend winzigen Plastik- und Holzhäuschen und vieles mehr: alles Dinge, die Kaninchen nicht brauchen, um gesund und glücklich zu sein, mit denen aber Millionen Umsätze und Gewinne erzielt werden.Außer den Zoogeschäften und Baumärkten gibt es leider noch die planlose Vermehrung privater Kaninchenhalter: „Wir wollen, dass sie 1x im Jahr Junge bekommt, die Kinder wünschen sich das und bisher sind wir noch alle los geworden“ oder: „Wir wollen 1x Junge bekommen, es ist so niedlich, die Kinder sollen das mal erleben können“, das bekomme ich oft zu hören und die das sagen, erweisen sich in 99 % der Fälle als beratungsresistent. Aber, die ach so niedlichen Hasenbabys werden größer, sie lassen sich vielleicht nicht gerne streicheln und durch die Gegend tragen, sie fangen an zu scharren und die Streu fliegt in der Wohnung rum, außerdem macht es nachts Krach; sie sehen ziemlich bald gar nicht mehr so süß aus, werden womöglich sogar aggressiv und machen doch mehr Arbeit als gedacht – was nun? Da landen sie dann schnell mal auf dem Balkon, in der Garage, im Keller abgestellt, in der Zeitung inseriert "zu verschenken mit Zubehör", die Tierheime und Notstationen sind voll mit ihnen...Alle diese Kaninchenkinder werden in der Regel viel zu jung von der Mutter weggenommen, was zur Folge hat, dass sie bei schlechter Gesundheit sind und zu wenig Abwehrkräfte bilden konnten; viele von ihnen sterben schon nach wenigen Wochen zur bösen Überraschung der neuen Besitzer. Aber auch die, die überleben sind nicht zu beneiden: aus der lebendigen warmen Gemeinschaft mit Mutter und Geschwistern herausgerissen, finden sie sich plötzlich allein in einem engen dunklen Stall wieder, einzige Perspektive ist der Ausblick vorne durch das Drahtgitter, an dem die obligatorische Trinkflasche hängt und ein Napf mit Trockenfutter steht auch noch da. Die „Glücklichen“ unter ihnen werden, wenn es Zeit, Lust und Wetter zulassen, auf den Rasen in eines dieser phantasielosen Gittergehege mit Netz drüber gesetzt und können da eine Weile ihre öden Runden drehen – das nennt sich dann Freilauf! DIESE FORM DER KANINCHENHALTUNG IST NICHT AKZEPTABEL I!!Wer jemals erlebt hat, wie gerade junge Kaninchen gemeinsam durch die Gegend flitzen, Sprünge und Wendungen in der Luft vollführen um danach müde auf einem Haufen zusammengekuschelt zu schlafen, wird das auch so sehen!Meine dringende Bitte daher an alle, die bis hierher gelesen haben: wenn Sie von den oben beschriebenen Zuständen in Familie, Freundeskreis, Nachbarschaft wissen – sprechen Sie die Menschen an und weisen sie darauf hin, was sie ihren Tieren damit antun! Für jedes gerettete Kaninchen ändert sich seine Welt, wird sein eigenes kostbares Leben artgerecht und schön, jedes einzelne dieser Leben ist unendlich wertvoll.