Um alle Inhalte sehen zu können, benötigen Sie den aktuellen Adobe Flash Player.

Startseite Aktuelles Die Kaninchenstation Gnadenhof Burri Mümmel & Suki Anjali & Dusty Pucki & Matze Nuri & Freya Pascha & Suki Nonno & Smilla  Laddy & Honey Atréju & Maxi-Luna Ställchen gesucht Bea & Nougat Max & Moritz Faye Externe Kaninchen Ställchen gefunden 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 Vorher - Nachher Kaninchengehege Kaninchenglück Im Hasenhimmel Besonderes Buddy - Tessa - Traum Trio - Pelle - Sarah - Babys - Louis Archiv  Archiv 2019 Archiv 2017 Archiv 2016 Archiv 2015 Archiv 2014 Stallhasen-Familie 1 Stallhasen-Familie 2 Stallhasen-Familie 3 Kontakt Gästebuch Download Links Impressum 

Archiv 2019

Kaninchenstation Freiburg

Januar 2019Faye....... ist mein neues Notfellchen: sie wurde von einer tierlieben Frau in der Scheune eines Bauernhofs entdeckt, in einem verdreckten, kleinen Käfig, ohne irgendwelches Futter – ein überflüssig gewordenes Kinderspiel-zeug, halb verhungert, um das niemand sich mehr kümmerte. Die Frau erzählte mir, als sie sich dem Käfig in der Scheune näherte, sei das Kaninchen heran gekommen und habe sich am Gitter aufgerichtet, es sei wie die flehende Bitte um Hilfe gewesen und habe sie nicht mehr los gelassen - wie gut, dass es Menschen gibt, die den stummen Hilferuf eines Kaninchens hören! Ihre Retterin hat sie frei gekauft, ihr den schönen Namen Faye gegeben und sie in die Kaninchenstation gebracht. Angeblich sollte Faye ja bissig sein, aber auf meinem Arm war sie ganz still und zart und sehr leicht. Wir haben ihr noch die Krallen gekürzt und sie dann in ihren Stall gesetzt: dick ausgepolstert mit Heu, eine Schale mit Müsli und natürlich Möhren, Salat, Apfel usw. - wann immer ich nach ihr geschaut habe, war sie am Fressen und ich bin SEHR froh, dass sie nun hier ist!

Januar 2019Nachruf auf Mümmel....... ... der jetzt im Hasenhimmel ist. Er zog im Oktober 2013 in der Kaninchenstation ein. Ich hatte schon mehrmals vorher versucht, ihn und Mlmi, die ich in einem kleinen Käfig auf der Fensterbank hatte stehen sehen, zu bekommen, aber immer ohne Erfolg - erst als ihre Besitzerin ins Pflegeheim kam, wurden mir die beiden Kaninchen gebracht. Mümmel war rein äußerlich betrachtet eigentlich nicht gerade mein Lieblingskaninchen, ich mochte lieber die "natürlichen“, als die, die aussehen wie Stofftiere, aber sehr schnell lernte ich seinen starken Charakter hinter der niedlichen Fassade kennen und schätzen. Er war alles andere als dem Menschen zugetan, am besten ließ man ihn einfach in Ruhe und "bitte nicht anfassen!", was sein ganzes Leben lang leider alle 4-6 Wochen geschehen musste um seine Zähne kürzen zu lassen, ansonsten aber habe ich diesen seinen Wunsch selbstverständlich immer respektiert. Zu seinen Partnerinnen verhielt er sich wie ein richtiger Patriarch, es gab keinen Zweifel, wer das Sagen hatte und er brauchte dafür keine großen Gesten, alle drei (Mimi, Tiffy und Suki) liebten ihn sehr und umsorgten und verwöhnten ihn. Als er älter wurde, waren sie so etwas wie seine Pflegekraft, besonders Tiffy, die ihn immer im Garten einsammelte und mitbrachte, wenn es Futter gab oder abends zurück in den Stall ging. Den Garten schätzte Mümmel sehr, in seinen jüngeren Jahren liebte er es, aus dem Schuppen heraus Gas zu geben und mit eleganten Luftsprüngen bis ans andere Ende zu sausen. Mümmel war sehr eigen und sehr tapfer! die verhassten Zahnkorrekturen ertrug er und zeigte sich kooperativ, auch wenn man an den schnellen Atemgeräuschen merkte, wie sehr ihn das stresste; immer wenn ich ihn hochnehmen und in die Box setzen musste, reagierte er seinen Ärger und Unmut darüber ab, indem er wie wild zu scharren anfing und alles Heu hinter sich schaufelte - leider räumten er und Tiffy gemeinsam auf dieselbe Art und Weise regelmäßig die eigens für sie angefertigte Winterschutzhütte aus und das mit großer Ausdauer: wenn ich alles wieder reingeschaufelt hatte, machten sie sich umgehend an’s Werk – ich hab es dann irgendwann aufgegeben, ihnen ein warmes Plätzchen zu richten.Es war ein großes Glück, dass Mümmel dieses zweite Leben hier hatte, nicht nur für ihn, sondern besonders auch für mich und alle, die ihn kennenlernen durften. Er war immer der Liebling aller, jeder der ihn sah, fragte sofort, wird das sei und hätte ihn am liebsten mitgenommen – aber das kam natürlich gar nicht in Frage!Ich bin froh und dankbar, dass er zu mir kam und gerade sehr traurig, aber das gehört dazu, wenn man ein geliebtes Kaninchen verliert…